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Ostern 2011 in Salins les Bains PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Winfried Hess   
03.05.2011

1. Tag - Karfreitag, 22. 4. 2011

Sabine und Armin in Bad Imnau sowie Petra und Bernd in Schönaich machen sich am frühen Morgen auf den Weg, um einerseits Silke und Winfried in Waldachtal und andererseits Gisy und Jürgen bei Geisingen aufzugabeln. Die erste telefonische Kontaktaufnahme beider Fahrzeuge zeigt, dass das Timing perfekt passt, denn die Warnung vor einem Blitzer auf der A5 kurz vor dem Grenzübergang Muhlhouse erreicht das nachfolgende Fahrzeug rechtzeitig, bevor es kurz darauf die Stelle passiert.

So treffen wir auch kurz hintereinander am ersten Treffpunkt, dem „Porte d'Alsace“ ein, um nach zwei Stunden Fahrzeit eine erste Pause einzulegen und uns gegenseitig zu begrüßen. Ein kleiner Snack und etwas Small-Talk bei strahlend blauem Himmel machen schon richtig gute Laune und alle freuen sich auf die bevorstehenden Tage im französischen Jura.

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Nachdem wir auch den einzigen Stau vor einer Maut-Stelle und weitere zwei Stunden Fahrt hinter uns gebracht haben, erreichen wir nachmittags das Boulodrom von Salins, vor dem bei sommerlichen Temperaturen eine Anzahl Salinoiser Pétanqueure unserem gemeinsamen Hobby nachgehen, was uns natürlich nach dem allgemeinen Begrüßungsritual mit Küsschen links und rechts auch gleich zu den Kugeln greifen lässt.

Als uns die Salinoiser vorschlagen, am selben Abend noch um den Coupe d'Amitée zu spielen, beschließen wir, zuerst im Naturfreundehaus unser Quartier zu beziehen, um uns dann im Mannschaftswettbewerb in 6 Têtes, 3 Doublettes und 2 Triplettes mit unseren französischen Freunden zu messen.

Georges Lameiras schreibt zuerst für die Gastgeber und ich überlege, wer am besten gegen wen spielen könnte. Nach einer kurzen Besprechung beschließen wir, dass Gisy und Sabine aussetzen und es spielen Armin gegen Georges, Bernd gegen Armando, Silke gegen Jean-Louis, Jürgen gegen José, Petra gegen Jean-Pierre und ich gegen Antony.

Schnell zeigt sich, dass es für die Salinoiser um viel mehr als den Freundschaftspokal geht, nämlich um die Ehre und das Prestige. Petra verliert zu 5, Silke zu 6, aber neben mir macht Jürgen Punkt um Punkt und holt den ersten Sieg mit 13:7 für Horb, während ich in einem völlig ausgeglichenen Spiel gegen Antony mal führe, mal hinten liege und dann beim Stand von 12:10 zwei Kugeln verlege und Antony mit Carreaux ausmacht. Jetzt kämpfen noch Armin und Bernd und tatsächlich gelingt es beiden knapp, zu 12 und zu 11, die Oberhand zu behalten. Jeder Sieg zählt zwei Punkte und so steht es nach der Tête-á-Tête-Runde 6:6 und wir sind noch guter Dinge.

Die Doublette-Runde spielen nun Silke und Gisy gegen Antony und José, Armin und Bernd gegen Armando und Georges sowie Jürgen und ich gegen Jean-Louis und Jean-Pierre. Petra und Sabine sind zum Zuschauen verurteilt.

Unser Spiel ist sehr zäh und ausgeglichen, trotzdem geben wir immer wieder Punkt um Punkt ab, in erster Linie weil Jean-Louis zu Hochform aufläuft und kein Loch mehr schießt. Als beim Stand von 8:10 dann auch noch die Sau nach hinten zum Gegner fliegt, ist unsere Partie abrupt zu Ende. Auch Silke und Gisy lassen Vater und Sohn Antao ganz schön schwitzen und haben sogar die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden, am Ende fehlt eine einzige Kugel und mit 12:13 entscheiden die beiden Portugiesen das Spiel knapp für sich. Armin und Bernd sind sogar lange auf der Siegerstraße, aber auch diese Partie endet mit einem 13:11 für die Gastgeber. Bei 4 Punkten für jeden Doublette-Sieg macht das nun 18:6 für die Salinoiser. Jetzt müssen beide Tripletten gewonnen werden, um nach Punkten auszugleichen. Aber das wird sehr schwer, außer den Getränken nach jeder Niederlage wird uns nichts geschenkt.

Armin und Silke dürfen dem Geschehen nun von der Zuschauerbank aus folgen und sehen, wie Jürgen, Sabine und Bernd sich heftigst gegen George, Jean-Pierre und Jean-Louis wehren, während etwas abseits die Portugiesen-Triplette Armando, José und Antony von Beginn an von Gisy, Petra und mir stark unter Druck gesetzt wird und sich schließlich mit 7:13 auch geschlagen geben muss. Leider gelingt uns der Ausgleich nach Punkten aber nicht, denn Sabine, Jürgen und Bernd verlieren zu 9 und wir damit die Begegnung mit 12:24 Punkten. Doch auch diese Niederlage hat letzlich was Gutes, denn beim gemeinsamen Abschlussfoto ist der Pokal nicht mehr aufzufinden, hätten wir ihn gewonnen, hätten wir die Salinoiser in arge Bedrängnis gebracht. So bleibt ihnen noch etwas Zeit, den Coupe d'Amitée bis zur nächsten Begegnung wieder aufzutreiben.

Am späten Abend sitzen wir noch gemütlich im Aufenthaltsraum des Naturfreundehauses und reflektieren die Ereignisse des ersten Tages, bei bester Laune trotz der Niederlage im Freundschaftspokal, nicht ahnend, dass schon in der Nacht eine Plage über uns hereinbrechen wird.

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2. Tag - Ostersamstag, 23. 4. 2011

Kurz nach Mitternacht, wir haben uns eben erst ins Bett gelegt, stören laute Motorengeräusche unsere Nachtruhe, durchs offene Fenster dringen französische Wortfetzen und Rufe, leise Befürchtungen werden brutale Realität: die „Parasiten“ sind da! In mehreren Kleinbussen, Jeeps und WoMos sind die Paraglider und Drachenflieger, die schon nachmittags am Salinoiser Hausberg, dem Mt. Poupet herumkreisten, in ihrem Nachtlager eingetroffen, das rein zufälligerweise auch das unsere ist.

Doch auch die von uns Horbern schon bei früheren Besuchen so benannten „Parasiten“ scheinen ziemlich K.O. zu sein, schon bald kehrt im Naturfreundehaus wieder Ruhe ein, lediglich in unserem Schlafsaal beginnt ein sonores Schnarchkonzert, das mit dem von außen hereindringenden hohen Zirpen tausender Grillen zu einem seltsam anmutenden psychodelischen Klangbrei verschmilzt.

Der Morgen beginnt ganz langsam mit gemächlicher Körperhygiene und Frühstücksvorbereitungen, bis die „Parasiten“ auch bemerken, dass da vielleicht wieder ein wunderschöner Flugtag ansteht. Jetzt erst entbrennt ein Wettstreit um die wenigen Toiletten, Duschen und Waschplätze im Naturfreundehaus, um die Kaffemaschine in der Küche und um die sonnigen Plätze auf der Terrasse. Als wir acht alle zusammen frisch geduscht bei Baguette, Croissants und mit zwei Kannen Kaffee fröhlich lachend auf der Terrasse in der Sonne frühstücken, und dabei auf einige mürrische, ungewaschene, wassertrinkende und im Schatten sitzende „Parasiten“ schauen, wissen wir: Gewonnen! Diese Runde geht an uns.

Auf dem Programm steht heute ein Ausflugstag, nicht Wasserfälle und Höhlen, wie in den vergangenen Jahren, auch in Frankreich ist es zu trocken, nein, Richtung Süden nach „Lons-le-Saunier“ soll's gehen, der Partnerstadt von Offenburg. Auf dem Weg dahin gibt es einige schöne Orte und landschaftliche Besonderheiten, die wir uns auch nicht entgehen lassen und so treffen wir erst gegen 13 Uhr im Zentrum von Lons-le-Saunier ein. Hier bummeln wir durch die Haupt-Einkaufsmeile, genießen vor dem Theater unseren Nachmittagskaffee mit Sahneeis und Birne Helene und machen uns zwei Stunden später wieder auf den Weg, um auch auf dem Rückweg noch einen Abstecher an den „Lac de Chalain“ zu machen. Dieser wunderschöne blaue Badesee mit seinen Campingplätzen lädt förmlich dazu ein, hier seinen Urlaub zu verbringen, doch wir fahren jetzt auf direktem Weg zurück nach Salins, um etwas zu Essen und auch noch Boule zu spielen.

Der Parkplatz vor dem „Maison de les amis nature“ eignet sich auch für's Boulespiel und so beschließen wir, statt Essen zu gehen, uns die Pizzen zu holen und vor unserer Unterkunft ein kleines Supermelée-Turnier zu veranstalten. Allerdings kommen wir über die zweite Runde leider nicht hinaus, die Parkplatzbeleuchtung bleibt doch hinter unseren Erwartungen zurück und so brechen wir gegen 22 Uhr ab und spielen stattdessen im Aufenthaltsraum ein tabuähnliches Kartenspiel. Auch ohne dass wir den offenen Kamin bemühen müssen, nimmt das Spiel schnell einen hitzigen Verlauf und bei Sekt mit Aperol, Ricard, Bier, Rosé und jeder Menge Knabbereien, Käse, Oliven etc. sitzen wir bis ein Uhr bei bester Laune gemütlich zusammen, überraschenderweise ohne von heimkehrenden „Parasiten“ gestört zu werden.

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3. Tag - Ostersonntag, 24.4.2011

Doch zu früh gefreut - gerade eingeschlafen wird die Nachtruhe erneut durch Motorengeräusche gestört: die „Parasiten“ kommen. Eine Stunde später als in der Nacht zuvor, aber dafür wesentlich leiser verziehen sie sich sogleich auf ihre Zimmer und so bleibt die Ruhestörung erträglich.

Doch am nächsten Morgen sind wir natürlich gewappnet und obwohl etwas später als am Vortag sind wir wieder die ersten beim Frühstück. Doch wir haben Zeit und beobachten interessiert die Flugkünstler bei ihren Tagesvorbereitungen. Unser Programm sieht für den heutigen Tag die Besteigung des Mt. Poupet vor, anschließend wollen wir noch vor dem Boulodrom ein paar Spielchen machen. Als wir uns bei bestem Sommerwetter aufmachen, die Stufen am Fuße des Gipfels des Mt. Poupet zu besteigen, versperrt uns ein Hanfseil den Weg und ein Verbotsschild mit „Declaration“ verbietet den Aufstieg wegen Bauarbeiten. Da die ersten schon am Gipfel angekommen sind, bis Armin uns die „Declaration“ übersetzt hat, nehmen wir anderen auch unseren ganzen Mut zusammen und steigen den steilen Weg nach oben.

Die phantastische Aussicht belohnt uns für die Anstrengung und wir genießen für einige Augenblicke das erhebende Gefühl, auf die ganze Welt herabblicken zu können. Bevor wir uns wieder an den Abstieg machen, müssen natürlich noch die „Schweinchen“ geopfert werden, die schon traditionell am Tag vor dem Salinoiser Ostermontagsturnier von hohen Bergen, Felsen oder Brücken geworfen werden.

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Nun wollen wir aber doch noch wissen, womit sich unsere „parasitären“ Mitbewohner den ganzen Tag die Zeit vertreiben und machen uns auf den Weg um den Berg herum, um uns den Startplatz der Drachen- und Gleitschirmflieger anzuschauen. Die Fluggeräte der Drachenflieger sind fein säuberlich aufgebaut, startbereit eins am anderen, doch welche Enttäuschung, alle Piloten sitzen in Reih und Glied, in mehreren Reihen hintereinander im Gras und schauen gelangweilt in die Tiefe, immer wieder hebt einer den Kopf und schaut hoch oben auf die Windhose, die schlaff um den Mast baumelt, nur leicht mal hin und her geschüttelt von den lauen Lüftchen, die wohl reichen würden, vom Berg in drei Minuten nach unten zu schweben, aber einen Start in die Lüfte, ein Hochschrauben in den Himmel nicht zulassen. Alle reden, erzählen wohl von dem einen Flug, dem absolut sensationellen, den man schon mal gemacht oder von dem man geträumt hat, oder der endlich, endlich mal stattfinden soll. Aber wir wollen nicht darauf warten, wir beschließen nach 40 Minuten, den Ort der Traurigkeit zu verlassen und uns beim Boulodrom unserem schönen Hobby Pétanque zu widmen.

Dort angekommen, erwartet uns ein ebenso trauriger Jean-Louis, einsam am Randes des Platzes sitzend, seit Stunden auf Mitspieler wartend, auf uns wartend, auf Gott und die Welt schimpfend, allein am Ostersonntag auf dem Bouleplatz, auch ein Ort der Traurigkeit. Doch nun sind wir da und nach kurzer Zeit kommt ein weiterer Salinoiser dazu und zu zehnt spielen wir bei bester Stimmung bis die Dunkelheit hereinbricht, alles gut, Traurigkeit ade.

Wir besprechen noch die Teams, die zusammen das Turnier morgen spielen sollen und sind uns einig, die Paare zu trennen, die immer zusammen spielen. Also soll Silke mit Jürgen spielen, Petra mit Armin, Gisy mit Bernd und Sabine mit mir.

Jetzt noch Pizza holen bei unserem Lieblingspizzabäcker und dann wieder hoch ins Naturfreundehaus, gemütlicher Abend ist angesagt.

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4. Tag - Ostermontag 25.4.2011

Tag des Ostermontagturnieres - heute wird's ernst! Endlich hatten wir auch mal eine etwas ruhigere Nacht, die Flugkünstler haben es wohl aufgegeben, auf bessere Windbedingungen zu hoffen und sind abgereist.

Wir lassen es ruhiger angehen, ganz gemütlich frühstücken noch ein bischen in der Sonne chillen und danach zum Boulodrom, wir sind auf halb zwölf zum Mittagessen mit der Vorstandschaft eingeladen. 11 Uhr kommen wir an und helfen noch bei den letzten Vorbereitungen, Kühltruhe abladen, Bänke aufstellen, dann gehts auch schon ab an die Bar zum Aperetif mit dem Präsidenten des Weltverbandes FIPJP, Claude Azema, der auch sofort mit seinen Deutschkenntnissen prahlt und ein lautes „1 - 2 - 3 gsoffa“ hinausposaunt und selbst am meisten darüber lacht. Wir lachen uns auch etwas peinlich berührt an, trinken brav den teuren Wein aus der Schweiz, den Azemas Spielpartner, ein Funktionär aus der Schweiz, mitgebracht hat und essen dazu die obligatorischen Kartoffelchips.

Das Mittagessen mit Jean-Marie Maraux und den anderen Vorstandsmitgliedern findet im Freien statt, in lockerer Atmosphäre unter dem für das Turnier aufgebauten Verkaufspavillon. Die schnell besorgten Fertiggerichte sind überraschend lecker und so fällt es uns schwer, nein zu sagen, als immer noch mehr nachgelegt wird. Zuletzt kommt auch noch leckerer Käse aus der Region auf den Tisch, Cômte und Morbier, dann noch Eis und Kaffee als Dessert und bevor wir die perfide Taktik unserer Gastgeber durchschauen, sind wir so drall und pappsatt, dass wir eigentlich das Turnier schon verloren haben, bevor es begonnen hat. Doch unser innerster Wunsch, uns erstmal für zwei Stunden abzulegen, ist unerfüllbar, da wir uns vor dem Essen schon eingeschrieben haben und das Turnier in einer Stunde los geht.

Also versuchen wir, uns locker einzuspielen und schauen so nebenbei, wer da so alles eintrifft. In erster Linie sind es altbekannte Spieler aus der Region, aber es kommen immer mehr und auch junge, neue Gesichter und dann sind da plötzlich 182 Doublettes eingeschrieben und es wimmelt nur so vor Menschen.

Die Auslosung ergibt keine Überraschung: es geht für alle vier Teams auf roter Asche gegen französische Mannschaften.

Sabine und ich dürfen auf auf der hintersten Reihe auf Platz 76 gegen ein jüngeres Team antreten, die erste Aufnahme spielen wir ganz frech und beeindrucken unsere Gegner derart, dass sie sich nicht mehr erholen. Sabine legt auf neun Meter die erste Kugel 35 cm vor die Sau. Der Tireur verfehlt knapp, der Leger legt einmal zu kurz, in der Folge schießen wir fünf Mal und machen 3 Punkte. Wir gewinnen das Spiel zu fünf. Auch Gisy und Bernd gewinnen ihr erstes Spiel, Petra und Armin sowie Silke und Jürgen verlieren und müssen ins B-Turnier.

Der Turnierablauf lässt keine großen Pausen zu, wir haben schon nach fünf Minuten wieder einen Gegner und dürfen nun auf einen steinigen, leicht abschüssigen Platz vorne am Eingang. Völlig anders als der Platz im vorigen Spiel. Offenbar ist auch der Schießer von einem anderen Kaliber, die wenigen gut gelegten Kugeln unsererseits entsorgt er fast immer mit Carreaux und so stehts nach kurzer Zeit 1:11. Doch so einfach wollen wir es den Jungs dann doch nicht machen und mit ein paar schönen Aufnahmen kommen wir noch auf 8:11 heran, ehe wir mit den beiden an den Getränkestand gehen dürfen.

Von den anderen Spielen der Horber bekommen wir nichts mit, da alle parallel spielen, doch nach der zweiten Runde sind Silke und Jürgen draußen, Gisy und Bernd verlieren ebenfalls und spielen wie wir im B-Turnier weiter. Petra und Armin gewinnen nun ihr Spiel und dürfen im B ebenfalls nochmal ran.

Wieder nur eine kurze Pause und schon geht es erneut auf den roten Ascheplatz. Offenbar gegen Vater und Sohn, aber Sabine macht unglaublich Druck und nach unseren vier Punkten in der ersten Aufnahme werfen die beiden relativ lustlos ihre Kugeln und ohne große Gegenwehr gewinnen wir zu drei. Jetzt haben wir zum ersten Mal eine längere Pause. Die Anderen verlieren ihre Spiele und ich sage zu Sabine: „Cherie, wir sind alleine“.

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Unser viertes Spiel dürfen wir wieder ganz vorne am Eingang auf dem abschüssigen, steinigen Terrain machen. Der Leger mittleren Alters hat mindestens genausoviele Probleme wie Sabine, aber der junge Schießer spielt überragend, kein Loch, keine Fehlkugel beim Nachlegen, wir liegen schnell 0:7,1:9 und 3:12 hinten. Doch Sabine fängt sich und macht nun mehr Druck, spielt besser als ihr Gegenpart und so können wir auf 10:12 verkürzen, bis Sabine mit zwei Kugeln zwei Meter zu kurz bleibt, und ihre Dritte sauber entsorgt wird. Meine beiden Sauschüsse verfehlen um Saubreite und meine Letzte läuft 5 cm zu lang - gut gekämpft aber verloren. Trotzdem Anerkennung von den Anderen, die das ganze Spiel verfolgten und gute Aktionen wohlwollend kommentierten.

Jetzt heißt es Abschied nehmen von unseren Gastgebern, die alle noch irgendwo in der Halle, in der Turnierleitung, am Getränkestand oder im Turnier beschäftigt sind. „Au revoir“ wie immer mit Küsschen links, Küsschen rechts, Armando viermal, Silke bekommt noch ein Geschenk von Georges, „à la prochaine“ bis zum nächsten Mal.

Wir fahren zum letzten Mal den Berg hoch zum Naturfreundehaus, sind neben den Hausherren die letzten Gäste, kochen zum Abschluss so viele Spaghetti, dass auch die fünf Katzen noch zwei große Teller voll abbekommen und lassen uns zum letzten Mal müde aber zufrieden auf unsere Matratzen nieder, nicht ohne noch ein wenig herumzuflachsen, kleine Frotzeleien und vielleicht auch schon ein kleines bisschen Wehmut.

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5. Tag - Dienstag, 26.4.2011

Letztes gemeinsames Frühstück, gemeinsam aufräumen, putzen, fegen, packen - Abschied vom Naturfreundehaus. Wir fahren noch zum Supermarkt, kaufen Wein, Käse und Ricard für zu Hause und lassen Salins-les-Bains hinter uns.

Am Rastplatz „Porte d'Alsace“ letzte gemeinsame Rast und Verabschiedung von Gisy, Jürgen, Petra und Bernd: „À la prochaine“! Im nächsten Jahr wieder - auf jeden Fall - es war schön - Danke!

Winne



Letzte Aktualisierung ( 04.05.2011 )
 
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